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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,

mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.

Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
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Mittwoch, 10. April 2013

Faire Arbeitsbedingungen bei der BFS?

Der einzige Weg, das Recht auf faire Arbeitsbedingungen durchzusetzen: Die Kollegen von Amazon zeigen, wie es geht. verdi-Mitglieder positionieren sich in Urabstimmung und werden für ihre Rechte streiken.
Werden sich die BFS-KollegInnen daran ein Beispiel nehmen?
Jetzt Mitglied werden und gemeinsam mit ver.di die Zukunft in die Hand nehmen!

Nach Urabstimmung: Amazon-Mitarbeiter wollen streiken

http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/nach-urabstimmung-zeichen-stehen-auf-streik-29870754.bild.html 

Leipzig (dpa) - Beschäftigte des Versandhändlers Amazon in Leipzig wollen für eine bessere Bezahlung streiken. Das ist das Ergebnis einer Urabstimmung, bei der 97 Prozent der teilnehmenden Verdi-Mitglieder für Arbeitsniederlegungen gestimmt haben, wie Verdi-Sprecher Jörg Lauenroth-Mago am Freitag mitteilte. «Wir werden nicht locker lassen, bis wir einen vernünftigen Tarifabschluss haben.» Jetzt werde die Gewerkschaft ganztägige und mehrtägige Streiks planen, sagte Lauenroth-Mago. Wann diese stattfinden werden, ließ er offen. An der Urabstimmung hatten sich 92 Prozent der 520 Gewerkschaftsmitglieder am Standort Leipzig beteiligt.


 

Die Mitarbeiter wollen streiken.
Foto: Peter Endig/Archiv


Kommentare:

  1. Ich finde es schrecklich das gerade bei Amozon-die im Moment wirklich gute Zahlen schreibt-die Arbeitslosigkeit ,die im Moment in den südlichen Ländern ist ausgenutzt wird.
    Die Menschen kommen nach Deutschland und werden untergebracht in Ferienwohnungen die total überfüllt sind.

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    1. .


      Bei Amazon stehen die Zeichen auf Streik: Am größten deutschen Standort des Versand-Riesen in Bad Hersfeld haben die Mitarbeiter für einen Streik gestimmt, wie zuvor ihre Kollegen in Leipzig.

      78 Prozent der Ver.di-Mitglieder an dem Standort beteiligten sich an einer Urabstimmung. 97,6 Prozent von ihnen votierten für Arbeitsniederlegungen.

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  2. Das ist auch schlimm. Schlimm ist aber auch, dass es bei BFS menschenunwürdige Bezahlung gibt. Wir müssen manchmal gar nicht so weit wegschauen. Das Übel ist manchmal gar nicht so weit von der Haustür entfernt.

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    1. Die BFS hält sich an alle gesetzlichen Bestimmungen.
      Wenn man dort anfangen will, weis man von der ersten Sekunde, bevor der jenige seinen Arbeitvertrag unterschreibt, was er verdient.
      Im nachhinein sich darüber zu beklagen ist nicht fair.
      Vor ca. 10 Jahren, als es darum ging Arbeitplätze in Oberfranken zu schaffen waren viele hundert Menschen froh endlich einen Arbeitsplatz in der Region zu bekommen. Wenn der Markt in Deutschland bereit ist mehr für diese Tätigkeiten zu bezahlen, gehe ich davon aus, das die Löhne in der BFS auch steigen können.
      Geht man nur von VERDI - Gesichtspunkten aus werden Mandanten abspringen. Dies führt eindeutig zu Arbeitsplatzverlusten, was keiner will. Oder wollen Sie der erste sein, der auf Grund dieser Vorgehensweise mit einmal wieder zu Hause ist und stempeln muß ?

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    2. Das ist wohl ein riesen Schmarrn: Wie und wann soll der "Markt" in Deutschland dazu bereit sein, mehr für diese Tätigkeiten zu bezahlen, so lange es Unternehmen wie die BFS nicht für nötig erachten, ihre Mitarbeiter angemessen zu bezahlen und dadurch die Preise niedrig halten. Ohne Gegendruck ändert sich da nichts! Das ist eine Abwärts- und keine Aufwärtsspirale. So lange hier nicht gegengesteuert wird, werden die Bedingungen immer schlechter statt besser. Genau so, wie es in den letzten Jahren schon ständig der Fall war! Viele Beschäftigte von Amazon haben das inzwischen begriffen.

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    3. Zu Anonym vom 20. Juni 4:25
      Da werden Arbeitslose, die von der Agentur für Arbeit in solche Jobs gedrängt werden, wohl ganz anders darüber nachdenken. Die hohe Fluktuation lässt grüßen. Verständlicher weise.

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    4. Wurde an der Betriebsversammlung von ver.di nicht auch gesagt, dass es sinnvoll ist, eine Tarifbindung mittelfristig anzustreben. Damit wäre den Beschäftigten geholfen und das Unternehmen hat ausreichend Zeit sich darauf einzustellen. Das ist doch Arbeitspolitik mit Weitsicht von ver.di. Gut so. Also, fangt an damit!

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  3. Die lieben BSF - mitarbeiter müssten sich mal bewegen -Streik-
    sonst ändert Hr. Lehmann nichts,warum auch,er hat doch auch noch die unterstützung des BR.-Horst Bergmann- auf seiner Seite.

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    1. Dieser anonyme Schreiber lebt leider noch im letzten Jahrhundert.
      Ich bin Bereichsleiter der BAUR-Konzernlogistik, und seit Jahren nicht mehr in der BFS Geschäftsführung.
      Andererseits ist es gewünscht und ganz normal das in einer Solidargemeinschaft wie sie bei BAUR seit über 20 Jahren besteht, man miteinander zum Wohl der Mitarbeiter und des Unternehmens arbeitet. Leider gibt es den einen oder anderen Verdi Vertrauensmann, der mehr an sein Eigenwohl und Ego denkt und nicht für seine Kollegen arbeitet. Zum Glück sind nicht alle so, dass man unter dem Strich sagen kann es wird auf beiden Seiten in die richtige Richtung gearbeitet.
      P.S.: siehe Verhandlungsteam des Betriebsrates.

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    2. Mit der Beschreibung "der mehr an sein Eigenwohl und Ego denkt" ist wohl eine Verwechslung passiert, denn der BR-Vorsitzende ist doch gar kein ver.di-Vertrauensmann! Der ist doch, glaube ich, nicht einmal ver.di-Mitglied.
      Zumal diese Behauptungen gegenüber jeglichen Arbeitnehmervertreter schon recht krass sind.

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    3. Wie man gemeinsam in die richtige Richtung arbeiten kann, haben die Aktivitäten zu Fokus gezeigt: Der Druck durch ver.di (kämpferische Mittagspause, Einbindung der Öffentlichkeit, der Kommunalpolitik und der Stiftung) haben die Arbeit der Verhandlungsgruppe und der Baur-Geschäftsführung unterstützt.
      Das war aber ein ganz anderer Stil, als er bisher vom Baur-Betriebsrat praktiziert wurde.
      Und dieser neue Weg hat Erfolge gezeigt.

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    4. Genau. Dazu musste sich aber Verdi mit einschalten. Und man sollte bedenken, dass dieser Arbeitsstil der Verhandlungsgruppe wohl auch von den Betriebsratsmitgliedern von Otto und Schwab deutlich mit geprägt wurde. Das kann man ja auch an den Ergebnissen für den Sozialplan zu Fokus erkennen - wie es an der Betriebsversammlung beim Vergleich zwischen Kaufwelt und Fokus kurz angedeutet wurde. Auf Konzernebene ein deutlich besseres Ergebnis als baurintern.

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  4. Liebe Kolleginnen und Kollegen von der BFS,

    zum Thema Lohnerhöhung, kann ich als alter Baur-Mitarbeiter(vom Aussterben bedrohte Spezies, weil zu kostenintensiv), euch (unseren Nachfolgern, kostengünstig bis der Arzt kommt) nur raten: Haltet fest zusammen, bleibt hartnäckig und überlegt euch bei der nächsten Betriebsratswahl GANZ GENAU wen Ihr wählt. Was da aktuell im Betriebsrat sitzt, hat bis auf wenige Ausnahmen, diese Bezeichnung nicht verdient. Schaut gut hin, wer sich für seine Kollegen tatsächlich einsetzt und nicht jeden Einfall von Herrn Bergmann und der Geschäftsleitung, wie ein "Wackeldackel" abnickt. Wer eure Probleme ernst nimmt und nicht verharmlost, ins Lächerliche zieht, oder mit dem Kommentar "da kann man nichts machen, das ist halt so" abtut.


    Zu dem Argument "wegen der hohen Krankheitsrate ist eine Lohnerhöhung nicht möglich" kann ich nur fragen: Wie soll man gesund und arbeitsfähig bleiben, wenn man sich die Medikamente, Verordnungen und Zuzahlungen nicht leisten kann?

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    1. Der heutige Betriebsrat hat in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und sämtlichen Mitarbeitern (bis auf wenige Ausnahmen)es geschafft BAUR aus dem einstigen Sanierungsfall ein gut gehendes Geschäft zu machen. Es ist korrekt, das die Mitarbeiter von BAUR über Baur die Gehälter bekommen. Zahlen tuts aber der Kunde.
      Der anonyme Schreiber hat recht in der Aussage sich es ganz genau anzuschauen wer gewählt werden soll.
      Denkt daran, wer macht etwas für euch, wer kümmert sich um euch mit effektiven Ergebnissen, wer sorgt dafür,das Arbeitsplätze erhalten bleiben und ausgebaut werden.
      Im Gegensatz dazu, wer plaudert einfach daher und rechtfertigt sich auch noch zu diesen Taten und hat Verhindert, dass vor Jahren ca. 200 Arbeitsplätze aufgebaut werden konnten. Nachdenken!!!!!

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    2. Und wer nickt alles ab oder nickt einfach so wie es vorgegeben wird? Solche Betriebsräte braucht keiner. Wir wollen Leute, die da sind für uns und sich kümmern und nicht immer nur sagen wir sollen ruhig sein, sonst wird alles noch schlimmer. Da sitzen zu viele leute, die sich vornehmlich um ihr eigenes Wohl sorgen. Sorry, das ist nicht der Sinn des Betriebsrats.

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    3. Zu Anonym vom 20. Juni 2013 04:45
      Das hört sich ja ganz so an, als ob der Betriebsrat die Firma geleitet (und gerettet) hätte. Ich glaube die Steuerung eines Unternehmens ist immer noch Sache der Geschäftsführung.
      Dass die Mitarbeiter natürlich ihren Teil dazu beigetragen haben, glaube ich auch. Aber es gab leider schon viele Beispiele, in denen die Anstrengungen der Mitarbeiter umsonst waren, nur weil in den Chefetagen schlecht gearbeitet wurde.
      Das kann man momentan sehr gut sehen am Vergleich zwischen Karstadt und Kaufhof: Fast alles identisch (gleiche Läden, gleiche Lagen, gleiche Sortimente) - nur der Führungsstil im Spitzenmanagement unterscheidet beide deutlich.

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    4. Eine Krankenquote ist auch abhängig vom Führungsstil. Daraus müsste man also schlussfolgern: Ein schlechter Führungsstil verursacht eine höhere Krankenquote und aufgrund der hohen Krankenquote kann es keine Lohnerhöhung geben.
      Dann bitte Führungsstil verbessern und rauf mit dem Lohn. Dann geht es allen besser - auch dem Unternehmen!

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    5. Es ist gut, dass es Gewerkschaften gibt. Die stehen nicht in solch einem Abhängigkeitsverhältnis wie Betriebsräte oder erst recht betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
      Gut also, wenn die Betriebsräte mit der Gewerkschaft zusammenabreiten. Das vermisse ich bei Baur!

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  5. Gehört nicht zum Bereich BSF der Bereich Bau und Technik???
    Dann ist es normal das die Krankenquote höher liegt.

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    1. Bau und Technik ist ein Teil von Baur und nicht von der BFS. Zumal sich die Krankenquote der relativ kleinen Anzahl Beschäftigter von BuT wohl kaum auf die große Anzahl Beschäftigter der BFS merklich auswirken würde.

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