Herzlich Willkommen...

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,

mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.

Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
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Mittwoch, 12. Februar 2014

Die Betriebsratswahl

Hier wird erklärt, wie eine Betriebsratswahl abläuft.

Kommentare:

  1. Welche persönlichen Eigenschaften sollten Kandidaten mitbringen?

    Ein Betriebsrat muss kommunikativ sein. Er muss ein offenes Ohr für die Sorgen der Kollegen haben, und es wäre auch nicht schlecht, wenn er diese Sorgen dem Arbeitgeber in einer charmanten Art nahebringen kann.

    Gefragt sind nicht die Hardliner ...

    Richtig. Verhandlungsergebnisse bekommt man ja leichter, wenn man eine diplomatische Ader hat. Ein Konfrontationskurs kostet immer Zeit und Nerven. Wer für das Amt des Betriebsrats kandidiert, muss auch bereit sein, weitere Überstunden zu akzeptieren. Das Gesetz sieht zwar vor, dass man als Betriebsrat zum Teil von seiner Tätigkeit als Redakteur freigestellt wird, so es konkret erforderlich ist, aber faktisch läuft es relativ häufig so, dass die Betriebsratsarbeit obendrauf kommt

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    1. Mit Charm kommt man leider nicht bei jedem Arbeitgeber voran. Bei bockigen AG muss man schon einmal etwas mehr Nachdruck zeigen. Aufgabe des AG ist schließlich auch Kosten zu sparen - und das ist selten mit guten Arbeitsbedingungen vereinbar.
      Kluge Arbeitgeber setzen mehr auf Motivtion der Leute. Aber solche AG sind eher selten.
      Darum muss ein guter BR auch Biss haben, wenn es notwendig wird.

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  2. Ein Betriebsrat braucht Herz und Verstand. Denn es geht um die Kollegen und deren Interessen. Und darum, dass die andere Seite am längeren Hebel sitzt und die besser ausgebildeten Leute hat. Das ist schließlich bares Geld wert! Deshalb steht und fällt gute BR-Arbeit auch mit gut geschulten Mitgliedern, die ihr Wissen auch anwenden. Zum Wohl der Kollegen! Und auch mit Nachdruck.

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  3. Stimmt das Gerücht, dass Sport Scheck zum 30.06. abgezogen wird?
    Wenn ja, wohin?

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    1. Wohin er hingeht ,ist erst einmal sekundär. Es gehen dadurch über 200 Arbeitsplätze verloren ,die aufgefangen werden müssen. Wenigstens zum Teil . Versetzungen in andere Bereiche würde den Kollegen und Kolleginnen angeboten. Zur Firma Baur gehört seit einiger Zeit Amazon. Eigentlich müsste jetzt die Firma an die Zukunft denken und Amazon ausbauen ,dass wieder neue Arbeitsplätze entstehen können .

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  4. Sport Scheck geht angeblich Mitte des Jahres zu Fiege. Ist schon interessant, dass die einfach so den Konzern verlassen dürfen! Unter "Schwestern" müsste man sich eigentlich einigen können, um gemeinsam am Markt zu agieren, oder?

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    1. Da gehen viele Arbeitsplätze verloren. Auch wenn Baur ernsthaft darum bemüht ist Ersatz zu finden, schmerzliche Veränderungen für die Betroffenen, verbunden mit all den dazugehörigen Unsicherheiten, findet auf jedem Fall statt.
      Und die Methoden, wie mit den Betroffenen umgegangen wird, sind da nicht immer gerade zimperlich.
      Den betroffenen Kollegen kann nur geraten werden, sich diesbezüglich rechtzeitig mit ver.di, den ver.di-Vertrauensleuten oder einem Betriebsrat ihres Vertrauens in Verbindung zu setzen!

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    2. -Ist Baur wirklich ein so schlechter Arbeitgeber, wie der ver.di blog es den Lesern versucht zu vermitteln?



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    3. Das ist sicherlich sehr differenziert zu betrachten. Es gibt Unternehmensteile, Bereiche, Abteilungen in welchen die Personalführung vorbildlich funktioniert. Ein gutes Miteinander, Wertschätzung und gegenseitiges Verständnis. Baur erfüllt seine "Behinderten-Quote" weit mehr als es Vorschrift wäre. Es gibt auch Fälle, wo auf Veranlassung der Geschäftsführung zusätzliche freiwillige Zahlungen geleistet werden.

      Aber es gibt eben viel zu viele Fälle, in welchen Beschäftigte, teilweise mit falschen Vorgaben, so massiv unter Druck gesetzt werden, bis sie von sich aus ihren unbefristeten Arbeitsvertrag aufgeben und gehen. Dass Beschäftigte, ohne sich etwas zu Schulden kommen zu lassen, heulend aus Personalgesprächen zurück kommen. Kranke und behinderte Menschen vorgeführt und lächerlich gemacht werden. Sehr vielen Beschäftigten ihre Rechte vorenthalten werden, bzw. unter Druck dazu gebracht werden, auf diese zu verzichten. Von Vorgesetzten versucht wird, selbst das Recht der Beschäftigten, sich zur Unterstützung an einen Betriebsrat ihres Vertrauens zu wenden, zu verhindern. Für große Unternehmen der Gruppe keine Tarifbindung besteht. Und vieles mehr.

      Dagegen könnte natürlich ein Betriebsrat aktiv vorgehen und den betroffenen Beschäftigten beistehen. Aber gerade dies ist eben nicht immer der Fall. Im Gegensatz. Es gibt Fälle, in welchen einzelne Betriebsratsmitglieder dies sogar mit unterstützen oder so etwas zumindest zu lassen. An wen sollen sich die Beschäftigten dann vertrauensvoll wenden, wenn selbst diese Stelle nicht immer den erhofften Schutz bietet, den sie bieten könnte, ja bieten müsste?

      Es ist also höchste Zeit, dass die Betriebsratswahlen kommen, damit hier die Chance besteht, etwas im Sinne der Beschäftigten zu verbessern. Ein Betriebsrat als Anwalt der Beschäftigten! Das ist es, was Baur braucht.
      Hoffen wir, dass dies den meisten Beschäftigten klar ist, bzw. klar wird, und sie für neue Kräfteverhältnisse im zukünftigen Gremium sorgen. Vom 31.03. bis 03.04. stehen die Wahlen an. Die Beschäftigten haben die Auswahl: Es gibt in diesem Jahr vier Vorschlagslisten.

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    4. Baur ist ein Arbeitgeber wie viele andere, mit dem Unterschied, dass nicht nur der Shareholder Value gilt, sondern das Vermächtnis von Friedrich Baur, der nicht nur seinen eigenen Profit im Auge hatte, sondern auch das Wohl seiner Mitarbeiter und der Region und seiner Stiftung. Und das ist das Glück von Baur. Und deshalb ist Baur ein guter Arbeitgeber, mit Schwächen und Stärken, aber vor allem mit einer soliden Entscheidungsbasis, an der auch geldgeile Interimsmanager nicht vorbei kommen.

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    5. Baur ist so gut und so schlecht wie seine Führungskräfte. Und seine Belegschaft. Und sein Betriebsrat. Womit wir wieder beim Thema wären. Sowohl bei Vorgesetzten als auch bei Kollegen also auch bei Arbeitnehmervertretern zählt der Charakter. Nur wer die notwendigen moralischen Voraussetzungen erfüllt ist gut für die Firma. Und fürs Image. Langfristig.

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    6. Für mich sind Leute als Betriebsrat wichtig, die für ihre Kollegen da sind und nicht nur an ihren eigenen Vorteil denken!

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    7. -Baur hat , als Arbeitgeber, Stärken und Schwächen.
      Das sehe ich ganz genauso.
      Aber in diesem blog wird leider der Eindruck erweckt, dass Baur ein schlechter Arbeitgeber ist.
      Das finde ich sehr schade. Einfach mal gucken, was im Landkreis passiert. dann wird man sehen, dass Baur gut dabei ist.

      An den Schwächen muss gearbeitet werden. Aber mit dem Kopf durch die Wand funktioniert das nicht.

      Den Betriebsrat in Summe angreifen ist falsch, nur weil man bei ver.di mit einer Person Probleme hat.
      Den wirklichen Grund für diese Probleme kennen mit Sicherheit nur wenige Menschen.
      Also sollte man sich mit Verurteilungen zurückhalten.

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    8. Keiner greift hier "den Betriebsrat" an. Aber man wird ja wohl noch die Arbeit oder bestimmte Umständ kritisieren dürfen. Und dass der aktuelle BR nicht nur aus Koryphäen besteht haben inzwischen auch fast alle gemerkt.
      Man sollte sich die Leute gut anschauen, die man für die nächsten 4 Jahre als Arbeitnehmervertreter ins Rennen schick. Die dürfen ruhig engagiert und manchmal auch unbequem sein. Und vor allem kompetent und mutig und menschlich.

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    9. Wenn hier jemand vermitteln will, dass Baur schlecht gemacht werden soll, dann will der nur vom Thema ablenken. Hier geht es um den Betriebsrat. Und der BR ist nicht Baur.
      Steht ja schon irgendwo: Baur ist so gut wie seine Leute und wie der BR. Die Leute sind jedenfalls gut. Im Br ist noch Luft nach oben. Ist einfach so.

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    10. Im BR ist noch Luft nach oben?.... Das mag sein.... Allerdings bin ich am Uberlegen, welche Aussenwirkung (nur allein im Konzern) es hat, wenn andere Listenfuehrer das Unternehmen vertreten wuerden... Ich befuerchte ja, dass wir da schon Verstaendigungsprobleme bekommen wuerden.........

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    11. Keine Sorge. Verständigungsprobleme sind bisher z. B. bei Tarifverhandlungen etc. nicht aufgetreten. Stattdessen professionelle Arbeit abgeliefert.

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    12. Interessant: Inhaltlich gibts nix zu meckern, dann stürzen wir uns halt auf Äußerlichkeiten!

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    13. Bisher sind Verhandlungen die ohne dem aktuellen BR-Vorsitzenden oder nur mit ihm als einem von vielen Teilnehmern stattgefunden haben, doch recht erfolgreich verlaufen.

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    14. Ist der aktuelle BR wirklich so schlecht? Könnt ihr bitte mal zwei drei Beispiele geben, bei denen ohne den BR bessere Ergebnisse erzielt wurden? Möchte mir gern ein neutrales Bild machen vor der Wahl. Danke!

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    15. Schon merkwürdig. Da wird im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen der Umsatz und das Ergebnis gesteigert, die Mitarbeiter auf über 4000 erhöht, der Urlaub der BFS auf 30 Tage ab 2014 erhöht und vieles andere. Aber ein paar Unverbesserliche reden Baur und den Betriebsrat in der Öffentlichkeit auch noch schlecht. Und solche Typen behaupten, dass es mit ihnen im Betriebsrat professioneller werden soll.
      Das Gegenteil wird passieren.

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    16. Das Imperium schlägt zurück.

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    17. Viele Beschäftigte bekommen nicht einmal den zukünftigen Mindestlohn von 8,50 Euro. Viele verlassen nach kurzer Zeit wieder das Unternehmen. Und viele Kollegen sind krank. Wie an einer Betriebsversammlung einmal gesagt wurde, mehr als in vielen anderen Unternehmen. Für weit über 1000 Beschäftigte gilt kein Tarifvertrag.
      Und das im Otto-Konzern, der eigentlich als sozial gilt. Und das bei einer Geschäftsführung, für die Wertschätzung wichtig ist und die sich auch redlich darum bemüht.
      Es gibt eben viele Gegensätzlichkeiten: Gutes wie Schlechtes.

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    18. Da muss die Führungsebene der BFS noch an sich arbeiten .Der höchste Krankenstand ist in der BFS zu verzeichnen ,danach kommt Bau und Technik. In dem Bereich ist dieses noch nachvollziehbar ein hoher Krankenstand entsteht oft ,durch psychischen Druck ,den man in einigen Bereichen , vermeiden konnte.

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  5. Und für mich ist es wichtig ,dass man für sein Leistungen ,auch entschädigt wird .Ansonsten nenne ich das Ausbeutung von Mitarbeitern ,Die jetzt eigentlich zur Führungsebene gehört.

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  6. Ich kämpfe jetzt schon seit Wochen um eine gerechte Bezahlung .Im Moment,ist dieses ein Kampf ohne Ende...oder ich mache ein Ende.

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  7. Das Baur/BFS so gut dasteht ist ein verdienst von Herrn Lehmann.
    Die Mitarbeiterzahl ist nicht auf 4000 gestiegen sonder gesunken, dort waren schon über 4700 Mitarbeiter beschäftigt

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  8. Wie kann es denn zum Beispiel sein, dass ein Betriebsrat sich weigert, unangenehme Fragen auf einer Betriebsversammlung vorzulesen, nur weil er sich damit mit einem Bereichseiter anlegen will und lieber den Schmusekurs fährt?

    So ewtas darf bei einem Betriebsrat nicht sein!

    Auch Verknüpfungen von Betriebsrat und Personal sollten schon von der Natur der Sache her unmöglich sein, bei BAUR wird auch hier lieber gekuschelt!

    Es sollte nach so langer zeit definitiv mal ein frischer Wind in den BAUR Betriebsrat, dem wirklich die Mitarbeiter am Herzen liegt und nicht nur das eigene Ansehen und Gehalt!

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  9. Das stimmt! ich habe es leider auch erlebt, dass auf meine Frage hin, wie eigentlich die ganzen Werbemittel für den "Wahlkampf" finanziert werden, keine Antwort kam. Hier wird sich einfach ausgeschwiegen. Da stellt sich schon die Frage, ob der Betriebsrat von BAUR hier etwas zu verbergen hat.

    Warum Wahlkampf in Anführungszeichen? ganz einfach: ohne eine Möglichkeit, offene Fragen öffentlich an die Listenführer zu stellen, können die ja schön reden so viel sie wollen.
    Es muss doch die Möglichkeit geben, mit kritischen Fragen zu erfahren, wofür die Listen wirklich stehen und vor allem wie sie gedenken, ihre Vorhaben umzusetzen. Das sind die wichtigen Informationen! Papier ist geduldig!
    Hier wird scheinbar systematisch versucht, kritische Fragen und die damit verbundene Einflussnahme auf die Mitarbeiter zu verhindern – Sehr traurig wenn man bedenkt, dass der Betriebsrat eigentlich die Vertreter der Arbeitnehmer sein sollten und nicht die der Arbeitgeber.

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  10. Eine Frage, die mich auch schon beschäftigt hat. Kartons voller Shirts für alle? Wer hat das bezahlt? Der BR? Mit Firmenbudget? Oder Bergmann privat aus seinen tollen Einkünften der letzten Jahre? Oder die GF? Sogar die Liste 3 läuft mit Liste 1 Shirts rum.

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