Herzlich Willkommen...

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,

mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.

Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
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Mittwoch, 29. April 2015

1. Mai 2015 in Oberfranken

Die Arbeit der Zukunft gestalten wir! 1. Mai 2015

Was hat eigentlich der 1. Mai mit Nelken zu tun?!

Der 1. Mai – Tag der Internationalen Arbeit. Überall laufen Menschen mit roten Nelken im Knopfloch durch die Straßen. Warum eigentlich?
Wie heute wurde auch am 1. Mai 1890 gerne gewandert. Aber während sich heute alle Gruppen frei treffen und versammeln dürfen, jede und jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung hat, war das vor 125 Jahren anders.
Deutschland war eine Monarchie und Wilhelm II verfügte die Sozialistengesetze. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern war es unter Androhung von harten Strafen versagt sich zu treffen, einen Umzug zu organisieren oder gar für ihre Rechte und ihre Forderungen einzutreten.
Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer trafen sich trotzdem. Erkannt haben sie sich ganz einfach an der roten Nelke im Knopfloch. Keine Abzeichen, Aufnäher, Mützen oder gar teure Rosen. Einfach eine rote Nelke.
Mit dieser Blume machte jede und jeder deutlich: ich kämpfe für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ich will, dass jede und jeder von seiner Arbeit leben kann. Dass es Krankenversicherung, Rente und andere soziale Standards gibt. Dass ein 8 Stunden-Tag eingeführt wird, und der Sonntag frei ist.
Für diese und weitere Forderungen sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor 125 Jahren mit ihrer roten Nelke auf die Straße gegangen. Vieles haben wir gemeinsam erreicht – für vieles müssen wir (wieder) kämpfen.
Heute leben wir in einer Demokratie. Heute können wir für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen streiten. Die rote Nelke tragen Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftler immer noch am 1. Mai. Und wie seit 1890 werden wir uns die Hände reichen – zur Sonne und zur Freiheit!

Hol Dir Deine Blume – komm mit zum 1. Mai!!!