Mehr dazu hier.
Herzlich Willkommen...
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,
mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.
Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,
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Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
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Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
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Donnerstag, 12. November 2015
Samstag, 7. November 2015
Eine Geschäftsidee verändert den Handel
Aus dem Obermain Tagblatt vom 27. Oktober 2015
(Für eine größere
Darstellung: mit dem Zeiger auf den Text und die rechte Mouse-Taste
betätigen -
dann Auswahl z.B. "Link in neuem Tab öffnen")
dann Auswahl z.B. "Link in neuem Tab öffnen")
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Freitag, 16. Oktober 2015
Samstag, 3. Oktober 2015
Der ver.di-Bundeskongress 2015
Vom 20. bis zum 26. September fand in Leipzig der 4. Bundeskongress von ver.di statt. Mehr dazu hier.
Freitag, 2. Oktober 2015
Stoppt TTIP, CETA und TISA !!!
Die geplanten Freihandelsaabkommen TTIP, CETA und TISA haben neben vielen anderen negativen Auswirkungen auch Einfluss auf unsere zukünftigen Arbeitsbedingungen. Deshalb sind alle aufgefordert, sich an der zentralen Demonstration am 10. Oktober in Berlin zu beteiligen. Eine kostenlose Anreise ist über dem DGB möglich. Näheres dazu hier und auf den regionalen Internetseiten des DGB.
Mittwoch, 30. September 2015
Samstag, 19. September 2015
Samstag, 18. Juli 2015
Mehr Geld – wir haben es erkämpft!
München, 17.07.2015. Nach Streikaktionen in knapp 100 Betrieben des bayerischen Einzelhandels konnte heute die Tarifrunde erfolgreich abgeschlossen werden. Der Handelsverband Bayern und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einigten sich für die etwa 300.000 vom Tarifvertrag betroffenen Beschäftigten auf folgendes Ergebnis:
- Erhöhung der Entgelt um 2,5 Prozent ab 1. August,
- weitere Erhöhung der Entgelte um 2,0 % zum 1. Mai 2016,
- die Ausbildungsvergütungen werden jeweils zum 01.09. angehoben,
- die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate bis 30.
April 2017.
„Damit gibt es deutliche Erhöhungen der Realeinkommen und es
kommt spürbar mehr Geld bei den Kolleginnen und Kollegen an. Aber ohne das
Engagement der vielen Streikenden wäre dies nicht möglich gewesen“, wertete
Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer in Bayern, das Ergebnis.
„Zwar sind wir im Kampf gegen drohende Altersarmut im
Einzelhandel einen Schritt weiter gekommen, aber noch weit entfernt von einer
wirklichen Lösung. Deshalb kämpfen wir weiter. Die Tarifverhandlungen über eine
neue, zukunftssichere Entgeltreform sind dazu ein wichtiger Schritt. Und ebenso
die Tarifverhandlungen zu mehr guter und gesunder Arbeit im
Tarif-Demografieprojekt“, so Thiermeyer weiter.
Verärgert zeigten sich die Gewerkschafter über die Ablehnung
der Arbeitgeber, die Tarifverrräge im Einzelhandel wieder für alle Betriebe und
Konzerne für allgemeinverbindlich erklären zu lassen.
„Dies hätte zur Folge, dass der Verdrängungswettbewerb nicht
weiter über gezieltes Lohndumping angeheizt werden könnte. Denn die
Leidtragenden dieses vernichtenden Konkurenzkampfes sind die Beschäftigten,
denen Armut trotz Arbeit oder Rente droht. Auch hier werden wir weiter kämpfen“,
kündigt Thiermeyer an.
Montag, 22. Juni 2015
Streiks für gute und gesunde Arbeit
Aktionswoche bei Amazon in Graben
Graben bei Augsburg,
22.06.2015. Im Kampf um existenzsichernde Arbeitsbedingungen durch
Tarifverträge bei Amazon werden die Beschäftigten am Standort in Graben
bei Augsburg am Montag, den 22. Juni mit der Frühschicht
zum Streik aufgerufen. Im Kampf um gute und gesunde Arbeit sind
Tarifverträge und die Begrenzung von Willkürbefristungen wichtige
Schritte.
„Gesundheitsgefährdender
Leistungsdruck, wenig Respekt, vielfach schlechte Führung und
Arbeitsplatzunsicherheit zeichnen leider immer noch die
Arbeitsbedingungen bei Amazon aus. Tarifbindung durch faire
Tarifverträge
ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Situation“, erklärt Thomas Gürlebeck, ver.di Streikleiter in Graben.
„Wenn ein Viertel der
Belegschaft dauerkrank ist und die Geschäftsführung sich
handlungsunfähig zeigt, muss mehr gute und gesunde Arbeit durch
Tarifverträge durchgesetzt werden“, so Gürlebeck weiter.
„Der Kampf um
existenzsichernde Tarifverträge bei Amazon hat nicht nur elementare
Bedeutung für die Beschäftigten bei Amazon sondern für den gesamten
Einzelhandel. Wenn transnationale Konzerne sich Wettbewerbsvorteile
auf dem Rücken der Beschäftigten verschaffen, heizt dies den ruinösen
Verdrängungswettbewerb im Handel noch weiter an“, so
Hubert Thiermeyer, Leiter in ver.di für den Handel in Bayern.
„Amazon diktiert
momentan einseitig die Löhne, überwacht die Beschäftigten und setzt sie
einem gesundheitsschädlichen Leistungsdruck aus. Viele Kunden und
Beschäftigte akzeptieren dies auf Dauer nicht“, erklärte
Hubert Thiermeyer.
Samstag, 20. Juni 2015
Dienstag, 9. Juni 2015
Wir bewegen den Handel – die Arbeitgeber bewegen Nichts!
Die 2. Tarifverhandlung im
bayerischen Einzelhandel
München, 08.06.2015. Sechs
Wochen sind seit dem ersten dürftigem Angebot der Arbeitgeber im bayerischen
Einzelhandel vergangen. In über 80 Betrieben kam es zu Hunderten von
Streikaktionen der Beschäftigten. Trotzdem legten die Arbeitgeber bei den
Tarifverhandlungen kein neues Angebot vor.
„Damit bleibt
auch nach der zweiten Verhandlung der Eindruck, dass die Arbeitgeber die
Beschäftigten im Einzelhandel von der allgemeinen Entwicklung abkoppeln wollen
und sie somit zu Arbeitnehmern zweiter Klasse abstempeln. Wertschätzung und
Anerkennung sieht anders aus,“ so Hubert Thiermeyer, ver.di Verhandlungsführer
in Bayern.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft fordert 5,5 Prozent
mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 140 Euro. Die Ausbildungsvergütungen
sollen um 70 Euro angehoben werden. Im Kampf gegen prekäre Beschäftigung und
den dramatischen Verdrängungswettbewerb im Einzelhandel muss wieder die
Allgemeinverbindlichkeit der existenzsichernden Tarifverträge durchgesetzt
werden. Dies hätte zur Folge, dass die tariflichen Regelungen dann wieder für
alle Unternehmen und alle Beschäftigten der Branche verbindlich gelten würden.
„ Die Arbeitgeber nehmen durch ihre Verweigerungshaltung auch
die drohende Altersarmut der Beschäftigten billigend in Kauf. Denn derzeit ist die Mehrzahl der Beschäftigten im
Einzelhandel akut von Altersarmut betroffen. Ihre Gehälter reichen oft
nicht aus, um im Alter über die Grenze der gesetzlichen Grundsicherung hinaus
zu kommen“, Thiermeyer weiter.
Die Gewerkschaft ver.di kündigte weitere Streikaktionen in
den nächsten Wochen an. Dabei sei das Ziel, vor allem die Arbeitgeber zu
treffen und die Kunden nicht übermäßig zu strapazieren. Dennoch bittet die
Gewerkschaft auch die Kunden um Verständnis: Schließlich gehe es um die Zukunft
der Beschäftigten und des Einzelhandels.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Sieht so heute die Wertschätzung in der BFS aus?
Mit dem Mai-Gehalt haben die Baur-Beschäftigten aufgrund des guten Betriebsergebnisses im zurückliegenden Geschäftsjahr eine Prämie von 100 Euro erhalten. Eine sehr erfreuliche Entscheidung der Baur-Geschäftsführung die verständlicherweise auf sehr positive Resonanz bei allen gestoßen ist. Im Nachgang wurden aber einige Beschäftigte leider von dieser Regelung ausgenommen.
Hierzu hat uns nun eine Stellungnahme betroffener Mitarbeiter erreicht:
So sieht Wertschätzung heute aus. In der letzten Woche wurden in BFS-Kundenkontakt die Mitarbeiter mit Baur-Verträgen vom BFS-Geschäftsführer Herrn Dr. Dahm und dem Bereichsleiter Herrn Maier kurzfristig zu einer Inforunde eingeladen. Dort erfuhren sie, dass die, in der letzten Betriebsversammlung von Baur-Geschäftsführer Herrn Klein angekündigte Bonuszahlung von 100,00 € für alle Baur-Mitarbeiter, den Baur-Kollegen die an die BFS “ausgeliehen” sind, wieder gestrichen wurde. Für die Kolleginnen und Kollegen, die schon seit 15, 20, 25 Jahren und länger für die Firma Baur arbeiten, die sich noch mit ihrer Firma identifizieren und in schwierigen Zeiten auch auf vieles verzichtet haben, z.B. 3 Jahre lang Überstunden ohne Bezahlung geleistet haben, war das ein Schlag ins Gesicht. Geschäftsführer und Vorgesetzte einer Firma, die erst seit 10 Jahren besteht und durch eine sehr hohe Fluktuation von Führungskräften und Mitarbeitern traurige Bekanntheit erreicht hat, können das wahrscheinlich nicht nachvollziehen. Die Angst “Begehrlichkeiten zu wecken” haben die BFS-Geschäftsführung wohl dazu veranlasst, auf die Baur–Geschäftsführung einzuwirken, den Bonus für die “Leiharbeiter” wieder zu streichen. Uns geht es nicht um die 100,00 € Bonus. Wir verstehen auch sehr gut den Unmut der Kollegen aus der BFS, die gegen diese Bonus Zahlung protestieren. Sie bekommen seit Anfang des Jahres gerade mal den Mindestlohn und müssen aufgrund des Fressnapf-Debakels auch noch um Ihren Arbeitsplatz fürchten - wenn Ihre Geschäftsführung nicht bald Ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommt. Statt neue Kunden zu finden, macht man sich derzeit Sorgen um die einheitliche Gestaltung der Arbeitsplätze (Modell Legebatterie) und den Schallschutz der durch das Anbringen persönlicher Bilder am Arbeitsplatz angeblich nicht gewährleistet ist. Leider fehlt unseren jungen Kollegen aus der BFS teilweise noch das Wissen, das die alten Baur-Hasen im Laufe der Jahre sammeln konnten. Liebe BFS-Kollegen, euer verständlicher Wunsch nach mehr Lohn wird wahrscheinlich nicht erfüllt. Im Gegenteil, eure Geschäftsführung sagt sich “IZMIR*- doch egal” (Hauptsache mein Bonus und meine Benefits stimmen). Eines Tages wird es einen Anbieter (wahrscheinlich im Ausland*) geben, der bereit ist, eure Arbeit für noch weniger Lohn zu machen. Dann wird man Euch ebenfalls die gleiche Wertschätzung entgegenbringen, wie uns heute. Auch wir haben einmal angefangen und schon damals gab es Kollegen mit längerer Betriebszughörigkeit, die Arbeitsverträge mit noch besseren Konditionen unterschrieben hatten. Auch wir haben protestiert gegen die unterschiedlichen Gehälter. Wir haben damals die Einsicht gewonnen, dass der höhere Lohn durch die langjährige Erfahrung und Kompetenz der Kollegen durchaus gerechtfertigt ist. Diese Kolleginnen und Kollegen haben uns von Ihrer Erfahrung profitieren lassen, waren immer bereit, Ihr Wissen mit uns zu teilen und haben jedem geholfen der bereit war, sich helfen zu lassen. Diese Einstellung ist heute, genau wie wir, zum Aussterben verdammt. Die jungen BFS-Kollegen und die Baur-Dinos werden regelrecht gegeneinander ausgespielt - Neid und Misstrauen wird bewusst geschürt. Fragt einer mal um Rat oder will jemand umgekehrt dem Kollegen helfen, werden beide gerügt, was es da so lange zu quatschen gibt. In Vorträgen wird immer süß von Zusammenwachsen, Miteinander und gemeinsamer Zukunft gesäuselt. In der Realität zählt nur die Produktivität – der Mensch ist ein Kostenfaktor unter Generalverdacht. Zusammenhalt, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung ist unerwünscht. Es lebe der Konkurrenzkampf und die Manipulation. Das Gefühl, ein zu hoher Kostenfaktor zu sein - den man möglichst schnell und billig los werden möchte - wird uns schon seit längerem vermittelt. Durch diese Absage ist nun jedem endgültig klargemacht worden, wie es mit der vielbeschworenen Wertschätzung tatsächlich aussieht. Die Baur-Kolleginnen und Kollegen, die an die BFS “verliehen” wurden, sind offenbar Baur-Mitarbeiter 2. Klasse die einen Bonus nicht verdienen, obwohl Sie wie alle anderen für den Geschäftserfolg gearbeitet haben. Jeder kann sich vorstellen, wie sich diese Entscheidung auf Ihre weitere Motivation auswirkt. Das Problem ist weniger der abgelehnte Bonus, sondern auch die Angst, was als Nächstes kommt. Viele fürchten, dass auch das Weihnachtsgeld oder das Urlaubsgeld bei der Firmenleitung “Begehrlichkeiten” weckt. (Info für BFS-Kollegen: vor langer, langer Zeit gab es einmal ein 13.Monatsgehalt - dann war es nur noch ein Anteil...... Fortsetzung folgt...) Es gibt aber auch Positives zu berichten: Seit der Bekanntgabe der Entscheidung, hat sich das Interesse an einer Mitgliedschaft in der Gewerkschaft ver.di spürbar gesteigert (denn nur Gewerkschaftsmitglieder haben einen Anspruch auf tarifliche Leistungen wie 6 Wochen Urlaub, Urlaub- und Weihnachtsgeld usw.!). ver.di wird wohl demnächst ein Dankesschreiben an Herrn Dr. Dahm senden dürfen – für die engagierte Werbung der vielen neuen Mitglieder. Übrigens: Viele fragten sich während der Inforunde - wo steckt eigentlich der Betriebsrat? Die Kollegen vom BR wurden am Tag vor der Inforunde erst relativ spät per Mail informiert, wohl wissend, dass am nächsten Tag eine BR-Sitzung stattfindet. Eine Unterbrechung der Sitzung oder ein Verlassen der Sitzung durch einzelne Mitglieder hätte zumindest größere Probleme bereitet. Und bis das alles erledigt ist, ist die Inforunde dann auch schon vorbei.
Der BR hat gegen diese ganze Aktion geschlossen protestiert.
Ist das die neue Wertschätzung in der BFS?
vorher:
Macht und Herrschaft der G7
vom isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. aus München
Kampf für Gute Arbeit kennt keine Pause
Die Streiks im Einzelhandel und Groß- und Außenhandel gehen auch in der Pfingstwoche weiter
Ingolstadt u.a., 26.05.2015. Die Streiks im
bayerischen Einzelhandel gehen auch in der Pfingstwoche weiter. Die
Gewerkschaft ver.di ruft in den Tarifkonflikten im Einzelhandel und im
Groß- und Außenhandel die Beschäftigten der Kaufland
Betriebe Ingolstadt Richard-Wagner-Str. und Münchener Str. sowie in
Vöhringen und vom H&M Zentrallager in Großostheim zum Streik auf. Im
Groß- und Außenhandel werden die Beschäftigten von Kaufland Logistik in
Geisenfeld zum Streik aufgerufen.
„Der Kampf um Gute Arbeit, von der man leben kann
und keine Angst vor der Rente haben muss, geht auch in den Pfingstferien
weiter. Denn Kinder, deren Eltern ohne Gute Arbeit mit schlechter
Bezahlung arbeiten, haben auch keine Ruhe“, erklärt
Reinhardt Semmler, ver.di Streikleiter in Ingolstadt.
„Die Beschäftigten müssen heute von ihrem Gehalt
leben können und sich eine menschenwürdige Alterssicherung aufbauen. Das
ist aber derzeit nicht möglich, denn 70% der Beschäftigten im
Einzelhandel sind akut von Altersarmut bedroht. Das
bedeutet, sie bekommen voraussichtlich weniger Rente als die
gesetzliche Grundsicherung beträgt,“ so Peter König, ver.di Streikleiter
in Unterfranken.
„Die Handelskonzerne haben in den letzten Jahren
ihre Gewinne drastisch gesteigert und nun sollen die Beschäftigten,
welche diese Gewinne erwirtschaftet haben von der wirtschaftlichen
Entwicklung abgekoppelt werden. Das ist ein Skandal
und fordert unsere Antwort“, ergänzte Hubert Thiermeyer, ver.di
Verhandlungsführer in Bayern
Montag, 18. Mai 2015
Weitere Streiks im bayerischen Einzelhandel
Nach dem erfolgreichen Streikauftakt im bayerischen Handel in den letzten beiden Wochen, werden heute die Beschäftigten der Kaufland Betriebe in München Ollenhauerstr., Bad Tölz, Moosburg, Erding, Regensburg, Weiden sowie des H&M Zentrallagers in Großostheim aufgerufen.
„Die Handelskonzerne haben in den letzten Jahren ihre
Gewinne drastisch gesteigert und nun sollen die Beschäftigten, welche diese
Gewinne erwirtschaftet haben, von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt
werden. „Das ist ein Skandal und fordert unsere Antwort“, so Victoria Sklomeit,
ver.di Streikleiterin für München.
„Die Beschäftigten müssen heute von ihrem Gehalt leben
können und sich eine menschenwürdige Alterssicherung aufbauen. Das ist aber
derzeit nicht möglich, denn 70% der Beschäftigten im Einzelhandel sind akut von
Altersarmut bedroht. „Dies bedeutet, sie bekommen voraussichtlich weniger Rente
als die gesetzliche Grundsicherung beträgt,“ so Georg Luber, ver.di
Streikleiter in der Oberpfalz.
„Dieses Angebot ist vor allem ein Skandal, wenn man sich auf
der Zunge zergehen lässt, dass im Einzelhandel auf Arbeitgeberseite die meisten
Reichen in Deutschland zu finden sind und es auf der anderen Seite in keiner
Branche so viele Menschen gibt, die auf Unterstützungsleistungen angewiesen
sind, weil ihre Arbeitgeber so wenig zahlen“, so Hubert Thiermeyer, ver.di
Verhandlungsführer in Bayern.
ver.di kündigte weitere Streiks in den nächsten Tagen und
Wochen an.
Der Streikauftakt der Kaufland Betriebe findet vor dem
Kaufland in Moosburg statt. Von dort wird es um 9.00 Uhr eine Demonstration zum
Streiklokal (vom Kaufland Moosburg nach Staudinger Keller, Münchener Str. 25,
Moosburg) mit kurzen Ansprachen der Streikenden geben.
Geplanter Ablauf Großostheim:
10:00 – 12:00 Uhr Kundgebung vor der City Galerie
Aschaffenburg
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