Herzlich Willkommen...
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,
mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.
Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,
mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.
Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
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Samstag, 27. April 2013
Es ist 1 Minute vor 12!
Es gibt schon viele Beschäftigte von Baur, BFS und 2. HTS, die bereits viele Jahre Mitglied bei ver.di sind oder erst vor kurzem geworden sind. Aber noch nicht alle! Inzwischen sollte es aber jeder und jedem klar sein, dass nur durch die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft ein Rechtsanspruch auf alle Leistungen des Tarifvertrages besteht, bzw. für die Beschäftigten der BFS als tarifloses Unternehmen durch gemeinschaftliches, solidarisches Handeln erst erreicht werden kann.
Die Kündigung fast aller Tarifverträge durch die Arbeitgeber hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich eine Gewerkschaft für die Interessen der Arbeitnehmer einsetzt. Und das ist nur so gut möglich, wie die Beschäftigten bereit sind, diese durch Mitgliedschaft und eigenes Handeln zu unterstützen.
Nur für den, der bereits vor dem 1. Mai 2013 ver.di-Mitglied war, gilt die Nachwirkung der gekündigten Tarifverträge. Wer also noch kein Mitglied ist, sollte noch vor dem 1. Mai mit einer ver.di-Vertrauensperson bei Baur Kontakt aufnehmen oder sich direkt unter dem nebenstehenden Link "Warum ver.di? Darum ver.di! Gründe für eine Mitgliedschaft" online anmelden.
Donnerstag, 25. April 2013
Gerichtsverfahren gegen Baur – Teil 1: Kündigung war nicht haltbar
Eine Baur-Kollegin sollte mit einer Kündigung ausgebotet werden. Die Kollegin ließ sich das, unterstützt von ver.di, nicht bieten und klagte gegen dieses unrechtmäßige Vorgehen von Baur. Diese Kündigung war auch nach Meinung des Gerichts nicht haltbar und Baur sah sich gezwungen, nachträglich eine ordentliche Abfindung zu zahlen.
Ein Sieg gegen die Willkür bei Baur! ver.di verhilft seinen Mitgliedern zu mehr Gerechtigkeit!
Mittwoch, 24. April 2013
ver.di ist wieder im Otto-Aufsichtsrat vertreten
Am 18. April 2013 fand die Wahl der
Arbeitnehmervertreter des Otto-Aufsichtsrats statt. Dabei wurden bei der Wahl
der nichtleitenden Angestellten, an der sich vier Listen beteiligten, für die
sechs zu besetzenden Plätze auch zwei Kandidaten der ver.di-Liste gewählt.
Wie viele Stimmen haben die vier zur Wahl stehenden Listen der nicht leitenden Arbeitnehmer zur Aufsichtsratswahl der Otto-Group jeweils erhalten?
Die drei Plätze für die
Gewerkschaftsvertreter wurden satzungsgemäß mit ver.di-Sekretären besetzt. So
werden wieder 50% der Arbeitnehmervertreter im Otto-Aufsichtsrat von ver.di
gestellt.
Wir möchten diese gute Nachricht für ver.di und damit für die Vertretung der Interessen der Beschäftigten in der Otto-Group mit einem Preisausschreiben verbinden. Dazu bitte folgende Frage beantworten:
Wir möchten diese gute Nachricht für ver.di und damit für die Vertretung der Interessen der Beschäftigten in der Otto-Group mit einem Preisausschreiben verbinden. Dazu bitte folgende Frage beantworten:
Wie viele Stimmen haben die vier zur Wahl stehenden Listen der nicht leitenden Arbeitnehmer zur Aufsichtsratswahl der Otto-Group jeweils erhalten?
Die Einsender der ersten zehn
richtigen Antworten erhalten einen kleinen Anerkennungspreis. Teilnehmen dürfen
allen Beschäftigten von Baur, BFS, 2. HTS und mirapodo. Ausgeschlossen sind die
Delegierten, die persönlich an der Wahl teilgenommen haben.
Die Lösung bitte per E-Mail an vertrauensleutebaur@gmail.com schicken.
Einsendeschluss ist der 28.04.2013. Viel Glück!
(Ein kleiner Tipp: Fragt bei den Delegierten für Baur nach oder es gibt vielleicht demnächst einen entsprechenden Aushang am Schwarzen Brett.)
Montag, 15. April 2013
Wo stehen Sie- Herr Bergmann?
Namhafte (Groß- / Konzern-) Betriebsratsvorsitzende großer deutscher Handelsunternehmen haben sich in aller Deutlichkeit öffentlich für den Erhalt des Manteltarifvertrags ausgesprochen. Der Baur Betriebsratsvorsitzende seines Zeichens bestreitet mit seinem Rundschreiben hingegen einen anderen Weg- den der zurückhaltenden und leisen Töne.
Wir stellen uns an dieser Stelle bewusst die Frage, "Wo stehen Sie- Herr Bergmann" ?
O-Töne deutscher Handelsbetriebsräte gibt es hier zu lesen:
https://www.verdi.de/themen/geld-tarif/tarifverhandlungen-handel-2013
Wir stellen uns an dieser Stelle bewusst die Frage, "Wo stehen Sie- Herr Bergmann" ?
O-Töne deutscher Handelsbetriebsräte gibt es hier zu lesen:
https://www.verdi.de/themen/geld-tarif/tarifverhandlungen-handel-2013
Sonntag, 14. April 2013
Donnerstag, 11. April 2013
Mittwoch, 10. April 2013
Faire Arbeitsbedingungen bei der BFS?
Der einzige Weg, das
Recht auf faire Arbeitsbedingungen durchzusetzen: Die Kollegen von Amazon
zeigen, wie es geht. verdi-Mitglieder positionieren sich in Urabstimmung und
werden für ihre Rechte streiken.
Werden sich die BFS-KollegInnen daran ein Beispiel nehmen?
Jetzt Mitglied werden und gemeinsam mit ver.di die Zukunft in die Hand nehmen!
Jetzt Mitglied werden und gemeinsam mit ver.di die Zukunft in die Hand nehmen!
Nach Urabstimmung: Amazon-Mitarbeiter wollen streiken
http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/nach-urabstimmung-zeichen-stehen-auf-streik-29870754.bild.html
Leipzig (dpa) - Beschäftigte des Versandhändlers Amazon in Leipzig wollen für eine bessere Bezahlung streiken. Das ist das Ergebnis einer Urabstimmung, bei der 97 Prozent der teilnehmenden Verdi-Mitglieder für Arbeitsniederlegungen gestimmt haben, wie Verdi-Sprecher Jörg Lauenroth-Mago am Freitag mitteilte. «Wir werden nicht locker lassen, bis wir einen vernünftigen Tarifabschluss haben.» Jetzt werde die Gewerkschaft ganztägige und mehrtägige Streiks planen, sagte Lauenroth-Mago. Wann diese stattfinden werden, ließ er offen. An der Urabstimmung hatten sich 92 Prozent der 520 Gewerkschaftsmitglieder am Standort Leipzig beteiligt.

Die Mitarbeiter
wollen streiken.
Foto: Peter Endig/Archiv
Die Mitarbeiter
wollen streiken.
Foto: Peter Endig/Archiv
Foto: Peter Endig/Archiv
Wir hoffen, dass keine Ruhe einkehrt....(Rundschreiben Betriebsrat)
Mit Entsetzen haben wir das Rundschreiben des Betriebsratsvorsitzenden von Baur zur Kenntnis nehmen müssen. Derartige (fast inhaltsgleiche) Schreiben werden aktuell in den verschiedensten Unternehmen veröffentlicht- mit dem großen Unterschied, dass dies dort durch die Arbeitgeber geschieht, und nicht durch die Betriebsräte. Ein bei Baur einmaliger und unfassbarer Vorgang.
Anstelle der Belegschaft die verheerende Situation zu erörtern, gibt sich Hr. Bergmann gelassen, und möchte für Ruhe sorgen, und versucht sogar noch die eindeutigen Argumente zu relativieren- eigentlich Job der Arbeitgeberfraktion- doch nicht so bei Baur.
Überall in der Republik marschieren Betriebsräte und ver.di Hand in Hand, um für eine breite Unterstützung für den Erhalt des Manteltarifvertrags zu werben. Es geht um nicht weniger als den Erhalt sozialer Standards. Nur bei Baur ticken die Uhren wieder einmal anders...
Eine deutliche Darstellung zur aktuellen Lage zur Situation im Einzelhandel liefert die Frankfurter Allgemeine, nicht gerade bekannt als "Hausblatt" von ver.di. Vielleicht für all jene interessant, die auch einmal eine neutrale Meinung zur aktuellen Situation lesen wollen. Und selbst die FAZ zeigt deutlich auf, wohin das Arbeitgeberlager tendiert.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lohnrunde-im-einzelhandel-zerreissprobe-fuer-den-flaechentarifvertrag-12141911.html
Umso schlimmer, dass ausgerechnet der Betriebsratsvorsitzende persönlich nun für "Ruhe" sorgt. Genauso wie man sich im Zuge der Kaufwelt-Schließung und bei Fokus für Ruhe eingesetzt hat. Wir können nur ein weiteres Male mit dem Kopf schütteln...
Anstelle der Belegschaft die verheerende Situation zu erörtern, gibt sich Hr. Bergmann gelassen, und möchte für Ruhe sorgen, und versucht sogar noch die eindeutigen Argumente zu relativieren- eigentlich Job der Arbeitgeberfraktion- doch nicht so bei Baur.
Überall in der Republik marschieren Betriebsräte und ver.di Hand in Hand, um für eine breite Unterstützung für den Erhalt des Manteltarifvertrags zu werben. Es geht um nicht weniger als den Erhalt sozialer Standards. Nur bei Baur ticken die Uhren wieder einmal anders...
Eine deutliche Darstellung zur aktuellen Lage zur Situation im Einzelhandel liefert die Frankfurter Allgemeine, nicht gerade bekannt als "Hausblatt" von ver.di. Vielleicht für all jene interessant, die auch einmal eine neutrale Meinung zur aktuellen Situation lesen wollen. Und selbst die FAZ zeigt deutlich auf, wohin das Arbeitgeberlager tendiert.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/lohnrunde-im-einzelhandel-zerreissprobe-fuer-den-flaechentarifvertrag-12141911.html
Umso schlimmer, dass ausgerechnet der Betriebsratsvorsitzende persönlich nun für "Ruhe" sorgt. Genauso wie man sich im Zuge der Kaufwelt-Schließung und bei Fokus für Ruhe eingesetzt hat. Wir können nur ein weiteres Male mit dem Kopf schütteln...
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Freitag, 5. April 2013
Donnerstag, 28. März 2013
Sonntag, 24. März 2013
GLAUBWÜRDIGKEIT
In den weiten Eingangshallen
mancher Firmensitze prunkt
groß das Leitbild, sichtbar allen:
Mensch, du stehst im Mittelpunkt!
Doch man fühlt sich kaum gebunden
an des Leitbilds Abstraktion:
Unbezahlte Überstunden,
Leiharbeit und Hungerlohn!
Auch bei echten Kannibalen
steht der Mensch im Mittelpunkt,
wird im Kochtopf unter Qualen
eingepasst und eingetunkt.
Und die Kannibalen scheinen
ehrlicher mir von Natur,
denn sie sagen, was sie meinen:
Mensch, du bist das Futter nur!
Aus dem Gedichtband "Vom seligen Schlaf der Gerechten"
von Manfred Böhm, Illustrationen von Eckhard Joey Schneider
Eigenverlag, © 2013 Manfred Böhm, Rüssenbach
Montag, 18. März 2013
Fokus: Das Schlimmste mit ver.di-Unterstützung verhindert!
Weit entfernt
von einem guten Ergebnis: Für Baur sehen die aktuellen Ergebnisse im Projekt
Fokus nicht wirklich gut aus. Es war allerdings noch wesentlich Schlimmeres
geplant. Die Rede war von 210 Arbeitsplätzen (auf Vollzeit gerechnet, also
deutlich mehr Stellen).
Wie wären die Verhandlungen zu Fokus verlaufen, wenn sich nicht
ver.di-Sekretär Dominik Datz eingeschaltet hätte und auf die Presse und die
lokalen Politiker zugegangen wäre? Wenn nicht einzelne ver.di-Mitglieder, wie z.B. die UIla Milz-Ghaly in Eigeninitiative die
Stiftung in die Pflicht genommen hätten?
Und vor allem, wenn die Baur-Beschäftigten nicht auf die
Straße gegangen wären?
Nur mit diesen
Initiativen im Rücken konnte das Verhandlungsteam, in dem erstmals auch einfache
Betriebsrats-Mitglieder mitwirkten, das nötige Kampfgewicht
aufbringen.
Gut war auch, dass der Konzernbetriebsrat die maßgebenden Verhandlungen geführt hat und nicht jedes Betriebsratsgremium Vorort auf sich alleine gestellt war.
Jetzt geht es
darum, den Interessenausgleich und den Sozialplan so zu gestalten, dass die
Betroffenen (auch von Otto und Schwab), so schlimm es für jede/n Einzelne/n auch sein mag, irgendwie damit leben können.
Donnerstag, 14. März 2013
Fokus - Verhandlungen zum Sozialplan
Die Informationsphase des Konzernbetriebsrates ist abgeschlossen. Nun beginnen die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber zum Interessensausgleich und zum Sozialplan.
Einladung für alle ehemaligen Beschäftigten der Kaufwelt
Nachdem bereits am 12. März auf Privatinitiative ein Treffen für die Beschäftigten der Kaufwelt stattgefunden hat, werden noch einmal alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterder Baur Kaufwelt von der katholischen Betriebsseelsorge herzlich eingeladen.
Das Treffen findet statt am
21. März um 18:30 Uhr
in Burgkunstadt/Weidnitz
im Gasthof "Zum Anker".
Eingeladen sind alle ehemaligen Beschäftigten der Kaufwelt, der Kaufwelt-Logistik, der Hauptkasse und die Mitarbeiter der ehemaligen Untermieter.
Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, sich wieder einmal zu sehen und sich über seine Erfahrungen auszutauschen. Sei es zu den neuen Arbeitsbedingungen im Bereich Logistik, in neuen Tätigkeiten außerhalb von Baur oder die ersten Erfahrungen mit der bereits angetretenen oder noch bevorstehenden Arbeitslosigkeit.
Deshalb wird auch jemand von der Arbeitslosenberatung der kath. Betriebsseelsorge als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung stehen.
Zur besseren Planung wäre es schön, wenn sich Interessierte bei Rolf Gnatzy anmelden würden. Wenn es mit der Anmeldung nicht mehr klappt, ist eine Teilnahme natürlich trotzdem möglich.
Das Treffen findet statt am
21. März um 18:30 Uhr
in Burgkunstadt/Weidnitz
im Gasthof "Zum Anker".
Eingeladen sind alle ehemaligen Beschäftigten der Kaufwelt, der Kaufwelt-Logistik, der Hauptkasse und die Mitarbeiter der ehemaligen Untermieter.
Dieses Treffen soll die Möglichkeit geben, sich wieder einmal zu sehen und sich über seine Erfahrungen auszutauschen. Sei es zu den neuen Arbeitsbedingungen im Bereich Logistik, in neuen Tätigkeiten außerhalb von Baur oder die ersten Erfahrungen mit der bereits angetretenen oder noch bevorstehenden Arbeitslosigkeit.
Deshalb wird auch jemand von der Arbeitslosenberatung der kath. Betriebsseelsorge als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung stehen.
Zur besseren Planung wäre es schön, wenn sich Interessierte bei Rolf Gnatzy anmelden würden. Wenn es mit der Anmeldung nicht mehr klappt, ist eine Teilnahme natürlich trotzdem möglich.
Dienstag, 26. Februar 2013
FSSC
Otto: Gehaltskürzung oder Stellenabbau
Die Otto
Group prüft im Rahmen ihres Restrukturierungsprojekts Fokus eine
Standortveränderung im Back-Office-Bereich von Otto innerhalb Hamburgs. Sie soll
Einsparungen bringen, ist aber mit Gehaltskürzungen verbunden. Findet die Lösung
nicht die Zustimmung der Mitarbeiter, droht der Verlust von rund 100
Arbeitsplätzen.
Betroffen ist die Buchhaltung. Es werde die Möglichkeit geprüft, sie in eine eigene Gesellschaft für Financial Services in Hamburg auszugliedern. Damit verbunden ist eine Eingliederung der Beschäftigten – insgesamt sind es rund 100 – in eine niedrigere Tarifgruppe. Wie eine Sprecheri n erklärte, würden die Mitarbeiter derzeit übertariflich bezahlt. Die Änderung sei somit eine Anpassung an den in Hamburg allgemein üblichen Einzelhandelstarif. Nach TW-Informationen geht es dabei um Beträge von rund 200 Euro brutto monatlich pro Mitarbeiter. Allerdings sollen die Beschäftigten durch Kompensationszahlungen noch zwei Jahre ihr derzeitiges Gehalt bekommen. Für Otto ergeben sich neben diesen Einsparungen auch Kostenreduzierungen durch den Standortwechsel innerhalb von Hamburg vom Stadtteil Bramfeld an einen „Ort mit geringeren Raumkosten“.
Die betroffenen Mitarbeiter sind aufgefordert, ihr Einverständnis innerhalb eines Monats zu geben. Mindestens 90% der Mitarbeiter müssen zustimmen, gibt Otto vor. Andernfalls wird das Unternehmen eine andere Lösung realisieren, die jedoch den Verlust von 100 Arbeitplätzen zur Folge hat: In einem sogenannten Financial Shared Service Center am Standort Weismain (Baur) würden die Buchhaltungen aller drei Universalversender der Gruppe – Otto, Baur und Schwab – zusammengefasst, wodurch Arbeitskräfte eingespart werden könnten. „Für diesen speziellen Bereich hat sich gezeigt, dass die drei Firmen deutlich enger und effizienter zusammenarbeiten können“, teilt Otto mit. Aufgrund des drohenden Arbeitsplatzverlusts werde die Hamburger Lösung, für die sich auch der Betriebsrat stark gemacht habe, jedoch „intensiv“ geprüft.
Die angestrebte Veränderung ist Teil des Projekt Fokus, mit dem im Rahmen der Umstrukturierung der Gruppe Einsparpotenziale geschaffen werden sollen. Damit entstehen laut Otto „wettbewerbsfähige Srukturen“, die sicherstellen sollen, dass alle drei Universalversender der Gruppe „langfristig am Markt erfolgreich agieren können“.
Betroffen ist die Buchhaltung. Es werde die Möglichkeit geprüft, sie in eine eigene Gesellschaft für Financial Services in Hamburg auszugliedern. Damit verbunden ist eine Eingliederung der Beschäftigten – insgesamt sind es rund 100 – in eine niedrigere Tarifgruppe. Wie eine Sprecheri n erklärte, würden die Mitarbeiter derzeit übertariflich bezahlt. Die Änderung sei somit eine Anpassung an den in Hamburg allgemein üblichen Einzelhandelstarif. Nach TW-Informationen geht es dabei um Beträge von rund 200 Euro brutto monatlich pro Mitarbeiter. Allerdings sollen die Beschäftigten durch Kompensationszahlungen noch zwei Jahre ihr derzeitiges Gehalt bekommen. Für Otto ergeben sich neben diesen Einsparungen auch Kostenreduzierungen durch den Standortwechsel innerhalb von Hamburg vom Stadtteil Bramfeld an einen „Ort mit geringeren Raumkosten“.
Die betroffenen Mitarbeiter sind aufgefordert, ihr Einverständnis innerhalb eines Monats zu geben. Mindestens 90% der Mitarbeiter müssen zustimmen, gibt Otto vor. Andernfalls wird das Unternehmen eine andere Lösung realisieren, die jedoch den Verlust von 100 Arbeitplätzen zur Folge hat: In einem sogenannten Financial Shared Service Center am Standort Weismain (Baur) würden die Buchhaltungen aller drei Universalversender der Gruppe – Otto, Baur und Schwab – zusammengefasst, wodurch Arbeitskräfte eingespart werden könnten. „Für diesen speziellen Bereich hat sich gezeigt, dass die drei Firmen deutlich enger und effizienter zusammenarbeiten können“, teilt Otto mit. Aufgrund des drohenden Arbeitsplatzverlusts werde die Hamburger Lösung, für die sich auch der Betriebsrat stark gemacht habe, jedoch „intensiv“ geprüft.
Die angestrebte Veränderung ist Teil des Projekt Fokus, mit dem im Rahmen der Umstrukturierung der Gruppe Einsparpotenziale geschaffen werden sollen. Damit entstehen laut Otto „wettbewerbsfähige Srukturen“, die sicherstellen sollen, dass alle drei Universalversender der Gruppe „langfristig am Markt erfolgreich agieren können“.
Mittwoch, 6. Februar 2013
Informationsphase Fokus
Die Gespräche der Arbeitnehmervertreter mit der Arbeitgeberseite zu Fokus befinden sich immer noch in der Informationsphase. In der kommenden Woche steht der nächste Gesprächstermin an.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Und jetzt kündigen sie auch noch den Manteltarifvertrag...
Immer wenn man glaubt, es geht nicht schlimmer, wird einem als Arbeitnehmer/in noch einer mitgegeben.
Bundesweit haben die Arbeitgeberverbände die Manteltarifverträge gekündigt. Was das bedeutet? Regelungen zum Urlaub, zur Wochenarbeitszeit usw. stehen auf der Kippe. Man darf stark davon ausgehen, dass die Arbeitgeber nicht an großzügigeren Vereinbarungen interessiert sein werden - im Gegenteil.
Ich hoffe, mittlerweile versteht auch der Letzte, dass auch wir bei Baur nun endlich dagegen halten müssen.


Bundesweit haben die Arbeitgeberverbände die Manteltarifverträge gekündigt. Was das bedeutet? Regelungen zum Urlaub, zur Wochenarbeitszeit usw. stehen auf der Kippe. Man darf stark davon ausgehen, dass die Arbeitgeber nicht an großzügigeren Vereinbarungen interessiert sein werden - im Gegenteil.
Ich hoffe, mittlerweile versteht auch der Letzte, dass auch wir bei Baur nun endlich dagegen halten müssen.
(zum Vergrößern einfach anklicken)
Freitag, 4. Januar 2013
Gute Nachricht für die Baur-Beschäftigten im Bereich Logistik!
ver.di setzt sich für die Interessen der Beschäftigten ein: Dieses Jahr dürfen sich die Beschäftigten aus dem Bereich Logistik über die NmL-Festprämie von über 400 Euro (für Teilzeitbeschäftigte anteilig) freuen, die durch die ver.di-Tarifkommission im Rahmen der NmL-Verhandlungen 2009 ausgehandelt werden konnte und mit dem Dezembergehalt 2012 erstmals zur Auszahlung kam.
Diese Prämie wird in den nächsten Jahren sogar noch entsprechend den zukünftigen Tariferhöhungen weiter steigen. Damit ist zusätzlich zur Umstellung auf die Ortsklasse 1, die bereits 2011 vorgenommen wurde, ein weiterer positiver Teil aus dem NmL-Ergänzungstarifvertrag umgesetzt.
Schwerer Verlust für die Region, Obermaintagblatt, 15.12.2012
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Freitag, 14. Dezember 2012
Dank an die Beschäftigten der Kaufwelt
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Donnerstag, 13. Dezember 2012
Otto hat Stellen im Fokus, ver.di Publik, 08 / 2012
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Samstag, 8. Dezember 2012
Ringen um Arbeitsplätze, Obermain Tagblatt, 08.12.2012
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Donnerstag, 6. Dezember 2012
Solidarität mit Baur-Mitarbeitern, Obermain Tagblatt, 06.12.2012
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